Wildobst entdecken

Träumend von einem alten Garten voller Vielfalt begriffen wir erst allmählich den Schatz an Blüten, Düften und Obst, der hier vor unserer Zeit angelegt worden war.


Immer häufiger probierten wir Früchte des Bauerngartens mit Wildobstsorten, welche wir teils hier aber auch an alten Alleen und Feldrainen einfach nur aufzulesen brauchten. Manche pflanzten wir später im Garten nach. Welch herrlicher Genuss: Holunderblütensirup, Felsenbirnen mit Johannisbeeren, Stachelbeer-Kirsch-Konfitüre, Birnenchutney, Bratäpfel mit Nüssen, Aronia-Pfirsichvariationen, Quittengelee, Himbeer-Heidelbeeressenz, getrocknete Birnen- oder Apfelringe, Holunder-Apfel-Marmelade. Wie ein Elixier aus Sonnenkraft erfreuen uns diese Schätze dann das ganze Jahr.


Auf dem Hof vom Landgehoeft wurde zur ungehemmten Nutzung auch farbintensiver Früchte eine extra Wildobstküche geschaffen, die unsere Gäste einlädt Gepflücktes, Gefundenes und Aufgelesenes zu leckeren Sirups, Säften, Marmeladen Chutneys, Salaten oder Gewürzmischungen vom Frühjahr bis spät in den Herbst zusammenzustellen.

 


Durch die Nutzung der Wildobstgehölze begegnet man heimischen Früchten, die unseren Vorfahren vertraut waren mit neuem Blick und kann diese bereichernde Erfahrung mit nach Hause nehmen.

 

Der Garten lockt mit Holunderblüten und frischen Wildkräutern.

Der Adler dreht seine Kreise und schraubt sich hoch in die Lüfte, Kraniche und Gänse ziehen und rasten teils auf umliegenden Feldern.

Still ist es an den Ufern der Seen, vereinzelt ein Angler der auf sein Glück wartet. Auf Sonnenuntergänge folgen oft sternenklare Nächte ... in denen das Käutzchen ruft . Morgens ziehen dichte Nebelschwaden über die Wiesen.

Unermüdlich schwirren die Schwalben übers Gehöft. Der Sprosser singt sein Lied. Und die ersten mutigen baden in den glasklaren Seen...

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